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Kickboxen
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World Kickboxing Associataion





Kickboxen


Die Sportart Kickboxen hat sich Mitte der 60er Jahre in den USA aus verschiedenen Kamsportarten heraus entwickelt. Seither erfreut sie sich international wachsender Beliebtheit, was durch Mitgliedszahlen von Verbänden wie der WKA mit mehr als 80.000 Aktiven eindrucksvoll bestätigt wird. Als nächster Verwandter ist das traditionelle westliche Boxen zu sehen, da es von den Oberkörperbewegungen sowie sämtlichen Fausttechniken her identisch ist. Jedoch ist es beim Kickboxen erlaubt, auch etliche verschiedene Kicks (Fußtechnicken) einzusetzten, die aus Kampfsportarten wie Tae Kwon Do, Karate, Boxen, Kung Fu, oder dem Thai- Boxen entnommen wurden. Durch diese Erweiterung wurden die Kämpfe deutlich inten-siver und spektakulärer als es beim herkömlichen Boxen der Fall ist. Langweiliges Herumtaktieren ist hier nicht möglich, der Zuschauer bekommt vor allem einen optisch anspruchsvolleren Kampf geboten.

Die Disziplinen unterscheiden sich zwischen Fullcontact und Lowkick. Der einzige Unterschied ist, dass bei der Lowkick Disziplin Tritte auf den Oberschenkel erlaubt sind, im Fullcontact jedoch nicht. Der Fullcontact-Kämpfer trägt lange Kickboxhosen und der Lowkick-Kämpfer trägt kurze Hosen.

Die Wettkampfausrüstung besteht aus Boxhandschuhen, Tief-, Schienbein-, Mund- und Fußschutz. Sie ist zur Sicherheit der Kämpfer vorgeschrieben, um ernsthafte Verletzungen auszuschließen. Zudem ist wie im klassischen Boxen der Ringrichter dafür verantwortlich, daß keiner der Kontrahenten schwerwiegende Schäden davonträgt.

Die Regeln entsprechen im wesentlichen denen des Boxens, lediglich einige kleine Unterschiede sind zu beachten. Die Kampfdauer beträgt bis zu 12 Runden a zwei Minuten. Das Ziel der Kämpfer ist es klare Treffer mit Faust oder Fuß zu landen. Die Trefferfläche im Kickboxen liegt ausschließlich oberhalb der Gürtellinie und auf die Oberschenkel.

Die Entscheidung kann durch einen K.O., Punktewertung oder Disqualifikation fallen.